reflections

Nachträge

Ich bin eben noch mal alle Einträge durchgegangen, die ich bisher geschrieben habe. Und ich habe ein paar Nachträge einzureichen:

Zum Thema Haut:

Ich hatte geschrieben, dass ich unglaubliche Angst davor habe und dass es im besten Falle 3 OPs sind.
Das stimmt. Aber nur für den Fall, dass ich einen kompletten Bodylift brauche. D.h.: Arme, Beine, Bauch, Rücken, Brust.
DIE OPs sind auch immer noch beängstigend.
Was ich seitdem allerdings erfahren habe: Sollte es so sein, dass ich "nur" am Bauch eine OP brauche, weil die Haut an Armen, Beinen und Rücken von alleine mitspielt, ist diese im Vergleich dazu ein Klacks. Denn in diesem Falle wäre es "nur" eine Bauchdeckenstraffung, die längst nicht so viele Schmerzen mit sich bringt, wie der Bodylift. Angeblich ist das Schmerzlevel vergleichbar mit einem Kaiserschnitt. Und das haben nun wirklich schon viele Frauen ohne große Horrorgeschichten zu erzählen überstanden.
Seitdem ich das weiß, tue ich alles dafür, dass sich die OP-Notwendigkeit wenn irgend möglich eben auf den Bauch beschränkt. Deshalb habe ich mich im Fitnessstudio angemeldet. Deshalb gehe ich zum Homöopathen, deshalb versuche ich grade, mir die neue Routine anzugewöhnen, jeden Tag mein Bindegewebe mit dem Massagehandschuh anzuregen und mich mit freiÖl einzureiben.
Ob es funktionieren wird? Keine Ahnung. Aber das werde ich nie erfahren, wenn ich es nicht versuche! Und ich will nicht irgendwann unters Messer und mich fragen, was gewesen wäre, wenn....
Und eine Beobachtung letztes Jahr nährt zumindest ein wenig meine Zuversicht, dass es klappen könnte:
Denn in der Zeit, in der ich regelmäßig mit der helfenden Mutter klettern war, entdeckten wir irgendwann, dass meine bisher sehr schlaffen, hängenden Oberarme sehr viel fester und straffer geworden waren. Und das von nur einmal in der Woche klettern gehen! Ich rechne mir also grade an zwei Fingern aus, was möglich ist, wenn ich neben einmal die Woche klettern noch zweimal im Studio an Geräten trainiere und regelmäßig schwimmen gehe!

Nur bei einem bin ich mir wirklich sicher. Um das Minimum der Bauchdeckenstraffung werde ich in keinem Fall herum kommen. Das kann die Haut am Bauch beim besten Willen einfach nicht leisten. Keine Chance.

Zum Essdruck

Vor ein paar Wochen hatte ich diesen schlimmen Tag, an dem mich meine Fressdämonen überrannten. Und ich hatte so Angst, dass sie sich ab da wieder regelmäßig einfinden würden.
Als ich den Eintrag eben noch mal gelesen habe, ist mir aufgefallen, dass das nicht passiert ist.
Ich freue mich darüber natürlich. Andererseits frage ich mich, ob es mich irgendwann total überrennen wird. Bzw. taucht selbstverständlich die Frage auf: Warum kommt es nicht? Was ist passiert?
Natürlich habe ich zwischendurch Tage, an denen tigere ich durch die Gegend und bin unruhig, unzufrieden und gestresst und mein erster Gedanke ist nach wie vor: Essen.
Aber in diesen Momenten spüre ich genauer nach, ob ich wirklich Hunger habe oder ob ich eigentlich etwas anderes brauche. Und handele (meistens) dementsprechend.
Aber es ist nicht der destruktive Fressdruck, den ich sonst hatte.
Ich versuche noch, dem auf den Grund zu gehen.

15.6.13 09:43

Letzte Einträge: Woche 13, Oh, die Hormone, Vergesslichkeit, Himmel..., Woche XY

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen


Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung